Wie uns die Chemie den Kopf verdreht!

June 25, 2020

 

Mit Psychopharmaka lockt ein Milliardenumsatz, trotz heftiger Nebenwirkungen und Ineffizienz. Unsere Seelen werden immer kränker, aber wir behandeln in der allopathischen Medizin nur Symptome, keine Ursachen. Und Sie können es glauben, genauso ist es gewollt. Nimmt man zum Beispiel die Gesundheitskosten als Maßstab, sind die Vereinigten Staaten das kränkste Volk der Welt. 2006 lagen die Ausgaben bei 3,35 Billionen. Das sieht ausgeschrieben so aus: 3‘350‘000‘000.000. Pro Kopf macht das mehr als 10‘000 US-Dollar. In Deutschland liegen wir bei ca. 4‘000 Euro pro Kopf. Die zentraleuropäischen Länder geben im Schnitt 11% des Bruttoinlandsproduktes für Gesundheit aus. In den USA waren es 2016 sogar 16,4% des BIP. Und wir wissen: Was sich in den USA als Trend entwickelt, kommt meist 8-10 Jahre versetzt nach Europa.

 

In den USA ist mittlerweile jeder sechste Einwohner auf Psychopharmaka angewiesen. Vor fünf Jahren war es noch jeder Zehnte. Das ist fast eine Verdoppelung in nur fünf Jahren. Wo soll das noch hinführen? Frauen greifen fast doppelt so häufig zu Psychomitteln als Männer. Ist es die Endlösung, unseren Gemütsproblemen mit Chemie zu Leibe zu rücken, uns ruhig zu stellen, damit wir weiterhin ohne zu hinterfragen für ein gutes Bruttoinlandsprodukt sorgen zu können?

 

Das diese Medikamente ungeheure Nebenwirkungen haben, aber in den meisten Fällen nicht einmal wirken, ist wissenschaftlich belegt. Die Menschen werden medikamentenabhängig, statt seelisch stabiler. Die Selbstmordrate in den USA ist trotz Pillen höher als jemals zuvor. Die Begründung von Big Pharma und den Psychiatrie-Berufsverbänden ist denkbar einfach. Sie sagen, wir schlucken einfach noch zu wenig davon. Irre, oder? Ich würde das bereits als fahrlässige Körperverletzung bezeichnen. Viele dieser Medikamente haben enorme Nebenwirkungen. Sie können Depressionen verstärken, Suizidgedanken fördern, das Aggressions-potential erhöhen. Ebenso werden Effekte wie Schluck-beschwerden, Verdauungsprobleme, Potenzstörungen, Nervosität, Übergewicht, Schlaflosigkeit, innere Blutungen oder Herzklopfen beschrieben. Einer Veröffentlichung im Fachblatt „British Medical Journal“ nach sind einige Psychopharmaka dazu in der Lage zum Tod zu führen. Dazu gehören Mittel wie Citalopram, Citadura, Cipramil, Citalostad, Citarcana, Citalon, Celexa, Eostar, Rudopram, Serital, Escitalopram, Amitriptylin, Seropram und viele mehr. Sie können schwere Herzrhythmusstörungen auslösen. Diese führen dann bei einem scheinbar gesunden Menschen zum plötzlichen Herztod.

 

Medikamente heilen nicht, es sind de facto keine Heilmittel, wie uns o gerne versprochen wird. Die meisten Antidepressiva zeigen sowieso keine Wirkung, außer der eines Placebos, fand man an der Harvard Medical School heraus. Diese Studie leitete Prof. Irving Kirsch. Der Trick bei den Zulassungsbehörden ist denkbar einfach. Man muss bei der Zulassungsbehörde zwei Studien vorlegen, die belegen, dass ein signifikanter Unterschied zwischen der medikamentierten Gruppe und einer Placebogruppe existiert. Man kann aber letztendlich unendlich viele Studien machen, so lange bis es passt. Diejenigen mit negativem Ausgang werden einfach ignoriert und nicht veröffentlicht. Leider werden bei mittelschweren Depressionen, obwohl eine Psychotherapie also besonders wichtig wäre, nur Medikamente verschrieben. Und da erreichen wir den Punkt, an dem wir auch einmal klären, welche Präparate selbst zu Depressionen führen können. Es gibt eine Liste, welche britische Forscher 2014 im Fachmagazin BMC Pharmakology and Toxicology veröffentlichten. Danach gibt es 110 Medikamente, die nachweislich Depressionen, Epilepsie, Migräne und Asthma auslösen. Darunter sind Appetitzügler, Statine, Antibiotika (Gyrasehemmer), Schmerzmittel, Parkinson-medikamente und die Antibabypille.

Die Gefährlichkeit der Produkte war den Pharmafirmen schon lange bekannt, bevor die Medikamente überhaupt auf den Markt kamen. Für die Freigabe ist in den USA die FDA (Food and Drug Administration) zuständig. Vor einigen Jahren hat der Psychotherapeut Kirsch unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz die Unternehmen gezwungen, die von der Pharmaindustrie eingereichten Papiere für die Zulassung ihrer Antidepressiva offenzulegen. Es stellte sich heraus, dass fast die Hälfte der Studien niemals publiziert wurden, weil ihre Ergebnisse so verheerend waren. Eine Studie über diese Ergebnisse brachte zum Vorschein., dass 82% davon nur durch den Placeboeffekt wirkten. Klinisch betrachtet ist der Unterschied zwischen einer Zuckerpille und Antidepressiva unerheblich, gerade mal 1,8 Punkte auf der „Hamilton Depressionsskala“. Zum Vergleich: Ausreichend Schlaf bringt bereits eine Verbesserung von sechs Punkten.

 

 

 

Antidepressiva verursachen Krebs

Eine im „Australian & New Zealand Journal of Psychiatry“ veröffentliche Studie besagt, dass zum Beispiel Psychopharmaka nicht nur krebserregend, sondern stark krebserregend sind. Die Wissenschaftler nahmen vorklinische Untersuchungen unter die Lupe, die einst für die Zulassung der betreffenden Psychopharmaka bei der U.S. Food and Drug Administration eingereicht wurden. Sie stellten dabei fest, dass 90% aller Antipsychotika, fast 90% alles Antiepileptika, über 70% aller Benzodiapine (Schlafmittel) und mehr als 63% aller Antidepressiva sowie 25% aller Amphetamine in Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Das erschreckende daran ist, dass diese Daten bereits vorlagen, bevor die Medikamente als sicher eingestuft und auf den Markt gebracht wurden. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) haben schon im Jahr 2000 zugegeben und auch davor gewarnt, dass die Einnahme von Psychopharmaka Krebs verursachen kann.

(Andrea Amerio et al, "Carcinogenicity of psychotropic drugs: A systematic review of US Food and Drug Administrationrequired preclinical in vivo studies, ANZJP, April 2015, Karzinogenität von Psychopharmaka: Ein systematisches Review über für die US Food and Drug Administration erforderliche vorklinische In-vivo-Studien)

 

Eine weitere Studie der dänischen Forscher vom Nordic Cochrane Centre zeigte, dass in den letzten zehn Jahren voraussichtlich fünf Millionen (5‘000‘000) Menschen durch psychiatrische Medikamente gestorben seien.

(Ethan A. Huff, "Medical holocaust: Psych drugs have killed more than 5 million people over the last 10 years, Natural News, Mai 2015, Medizinischer Holocaust: Psychopharmaka haben in den letzten 10 Jahren mehr als 5 Millionen Menschen getötet)

 

Wieder eine andere Studie in Bremen hat ergeben, dass alleine in Deutschland 240‘000 demenzkranke Patienten dazu genötigt werden, Antipsychotika und Beruhigungsmittel zu schlucken, die keinerlei Wirkung zeigen. Professor Gerd Glaeske äußerte sich dazu wie folgt:

„In diesen Fällen werden die Medikamente nicht verschrieben, um die Leiden der Patienten zu lindern, sondern um Personal einzusparen und gleichzeitig den Heimbetreibern höhere Gewinne zu bescheren.“

(„Einfach ruhiggestellte Demenzerkrankte bekommen zu oft Psychopharmaka“, aus Nano, 3Sat, Juni 2012)

 

Auszug aus dem Buch "Ich kann nicht mehr"
https://tredition.de/autoren/hans-peter-reinhardt-26684/ich-kann-nicht-mehr-hardcover-117606/

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