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Anamnesebogen

Arthrose - was wirklich hilft

January 22, 2017

Wer die Diagnose Arthrose erhält, fühlt sich nicht selten allein gelassen. Abfinden müsse man sich damit. Unheilbar sei die Arthrose. Viel tun könne man daher nicht mehr. In Wirklichkeit aber gibt es sehr viel zu tun. Denn Arthrose lässt sich ausgesprochen gut mit vielerlei Massnahmen beeinflussen, z. B. mit einer bestimmten Ernährung, mit besonderen Entschlackungsmethoden, mit einer gezielten Nahrungsergänzung und auch mit einer insgesamt gesunden Lebensweise. Wir haben für Sie alle ganzheitlichen Massnahmen zusammengestellt, die bei Arthrose sinnvoll sein können.

 

Arthrose – und dennoch schmerzfrei

Obwohl die Arthrose in den Augen der Schulmedizin unheilbar und die Situation des Betroffenen mehr oder weniger hoffnungslos ist, werden dennoch zahlreiche Therapien und kostspielige Operationen angeboten. Bislang kann keine die Arthrose heilen, sie oft nicht einmal sonderlich lindern. Man will lediglich das Fortschreiten verlangsamen.

Doch auch das gelingt nicht immer. So weiss man beispielsweise, dass eine Arthroskopie bei der Kniearthrose zu keinen besseren Ergebnissen führt als eine Scheinoperation oder eine Physiotherapie.

Interessanterweise liest man in der Literatur aber auch folgendes:
 

  1. Die Arthrose verläuft schubweise, das heisst, schmerzhafte Intervalle wechseln sich mit schmerzfreien Phasen ab.

  2. Die Arthrose betrifft 65 Prozent aller Menschen über 65 Jahren, doch – und jetzt wird es spannend – nicht alle Betroffenen merken etwas davon. Denn die Arthrose kann auch symptomlos verlaufen.

Welche Schlüsse können Sie daraus ziehen?

Auch wenn Sie Arthrose haben, müssen Sie nichts von ihr spüren. Und wenn Sie bisher etwas gespürt haben, dann können Sie dafür sorgen, dass Sie künftig zu jenen gehören, bei denen die Arthrose symptomlos oder zumindest weitgehend schmerzfrei verläuft. Sie können Massnahmen ergreifen, damit die schmerzfreien Intervalle Bestand haben und nicht mehr in schmerzhafte Intervalle übergehen.

Wenn Sie sich nun aber bei Ihrem Arzt danach erkundigen, was Sie selbst im Alltag tun oder ändern könnten, um die Arthrose zu stoppen bzw. Ihre Schmerzen und Einschränkungen zu lindern, wird er Ihnen allenfalls eine Gewichtsabnahme empfehlen, falls eine solche notwendig sein sollte.

Ansonsten können Sie Schmerzmittel nehmen und irgendwann auf ein künstliches Gelenk hoffen. Tipps zu einer bestimmten Ernährung oder naturheilkundlichen Massnahmen, die bei Arthrose hilfreich sein könnten, erhalten Sie nicht. Ja, es heisst, ob derartige Massnahmen helfen, wisse man nicht, weshalb Sie sich besser das Geld dafür sparen sollten. Und eine bestimmte Ernährung bei Arthrose gäbe es schon gleich nicht.

Erfahrungsberichte aber von Menschen, die ihre Arthrose zum Anlass nahmen, ihr Leben und ihre Ernährung zu ändern, zeigen: Arthrose ist – je nach Stadium – durchaus so beeinflussbar, dass die Symptome allein mit naturheilkundlichen und ganzheitlichen Massnahmen komplett verschwinden können.

 

 

 

Arthrose ist...

Arthrose ist die häufigste Form aller Gelenkerkrankungen. Allein in Deutschland sind 5 bis 8 Millionen Menschen von Arthrose betroffen. Das entspricht 10 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Darunter sind viele, die nicht nur an einem, sondern an bis zu sechs Gelenken gleichzeitig unter Arthrosebeschwerden leiden.

Im Jahr 2008 wurden etwa 7 Milliarden Euro allein für die Behandlung der Arthrose in Deutschland aufgewandt – mit steigender Tendenz.

Das wichtigste Kennzeichen der Arthrose ist die immer dünner werdende Knorpelschicht eines oder mehrerer Gelenke. Der Knorpel ist jene schützende und elastische Schicht, die sich auf den beiden Knochenenden befindet, die das entsprechende Gelenk bilden.

Eine gesunde Knorpelschicht fungiert als Stossdämpfer und ermöglicht einen reibungslosen Bewegungsablauf.

Wenn sich der Knorpel bei fortschreitender Arthrose immer weiter auflöst, dann reiben die beiden Knochenenden irgendwann ungeschützt aneinander. Im Knochengewebe kommt es infolgedessen zu krankhaften Veränderungen und Verhärtungen.

Bewegungen werden immer eingeschränkter und im schlimmsten Fall letzten Endes nur noch unter Schmerzen möglich.

Arthrose kann von Schwellungen und schmerzhaften Entzündungen im Gelenk begleitet werden, tritt aber auch oft ohne Entzündungsprozesse auf und beginnt mit Steifheitsgefühlen im betroffenen Gelenk, die sich dann sozusagen nach dem Warmlaufen bessern. Im weiteren Verlauf kommt es aber auch zu Belastungsschmerz, später zu Dauerschmerz mit Bewegungseinschränkung.

Doch muss dies nicht – wie wir oben gesehen haben – immer und bei jedem der Fall sein. Eine Arthrose kann auch ohne Beschwerden vorhanden sein.

 

Arthrose – Ursache meist unbekannt

Manchmal ist die Arthrose die Folge eines Unfalls, einer angeborenen Fehlstellung der Gelenke (z. B. O-Beine) oder auch einer übermässigen Belastung bei bestimmten Leistungssportarten. Hier kann man in vielen Fällen die Fehlstellung korrigieren und Überlastungen mindern und damit die Ursache der Arthrose beheben.

Joggen jedenfalls gilt nicht mehr als Risikofaktor für Arthrose. Im Gegenteil, ausführliche wissenschaftliche Untersuchungen zeigten, dass regelmässiges Laufen das Risiko für eine Kniearthrose sogar senken kann.

Nun hat die Mehrzahl der Betroffenen aber weder einen angeborenen Gelenkstellungsfehler noch eine Leistungsportart betrieben und auch keinen Unfall gehabt. Man bezeichnet die Arthrose dann kurzerhand als alters- und erblich bedingte Verschleisserscheinung, womit man im Grunde nur zugibt, dass man keine Ahnung von der Krankheit und ihren Ursachen hat.

Das aber schliesst nun natürlich nicht aus, dass die Krankheit unter Umständen sehr wohl gestoppt werden könnte, wenn die tatsächliche Ursache gefunden würde.

 

Arthrose aus schulmedizinischer Sicht

Wie geht die Schulmedizin vor, wenn ein Patient über Schmerzen im Gelenk klagt? Man untersucht das Gelenk – und stellt fest: "Oh, da ist ja gar kein Knorpel mehr vorhanden (oder nur sehr wenig)!" Die Ursache des Schmerzes ist also der nicht vorhandene Knorpel. Was will man mehr? Wo kein Knorpel, da Arthrose und deshalb Schmerz.

Und so konzentriert sich die Schulmedizin auf den nicht vorhandenen Knorpel und sonst auf nichts. Möchte man von den behandelnden Fachärzten nun wissen, warum denn der Knorpel verschwunden ist, dann wird man mit den Worten "altersbedingte Abnutzung" ruhiggestellt.

Abgesehen von den schmerzhaften oder einschränkenden Beschwerden und der ohnehin schon wenig erheiternden Diagnose Arthrose schwächen diese Worte jeden Patienten noch zusätzlich, drücken sie doch eine gewisse Geringschätzung des Alters aus in Kombination mit dem Hinweis auf eine totale Ausweglosigkeit. Schliesslich weiss jeder, die Chance, in absehbarer Zeit jünger zu werden, ist gering. Und so bereitet sich die Mehrheit der Arthrosekranken bereits seelisch auf ein künstliches Gelenk vor.

Wer die Diagnose Arthrose bereits in jüngeren Jahren zu hören bekommt, hat ganz besonderes Pech, weil derjenige – nach Meinung der Schulmedizin – praktisch frühzeitig am Altern ist (wenn nicht gerade ein Unfall der Auslöser war), gleichzeitig aber für ein künstliches Gelenk noch viel zu jung ist. Die Lebensdauer eines solchen beträgt in etwa 15 Jahre.

Wenn Ihr Arzt Ihnen also freudestrahlend verkündet. Sie hätten endlich das passende Alter für ein künstliches Gelenk erreicht, dann wissen Sie, er gibt Ihnen noch höchstens 15 Jahre – oder er glaubt, dass Sie bald sowieso nicht mehr in der Lage sein werden, sich gross zu bewegen. Denn je stärker die Belastung, desto kürzer die Lebensdauer der Implantate.

 

Arthrose – Die schulmedizinische Therapie

Die schulmedizinische Therapie von Arthrose konzentriert sich nun mangels echter Ursache auf die Symptome. Zuerst muss der Schmerz medikamentös ausgeschaltet und die Entzündung unterdrückt werden. Dann richtet sie ihren Fokus auf den Knorpelaufbau mittels Injektionen (mit eher verhaltenen Erfolgen) und Operationen, wie z. B. der Arthroskopie. Zuletzt wird ein künstliches Gelenk eingesetzt.

Die Arthroskopie jedoch hilft bei der Kniearthrose nicht viel besser als eine Scheinoperation oder eine Physiotherapie – wie mindestens zwei Studien zeigten.

Arthrose-Medikamente müssen dauerhaft eingenommen werden. Sobald sie abgesetzt werden, kommen Schmerz und Entzündung wieder zurück. Und gerade die dauerhafte Entzündung ist es, die den Knorpelabbau und die Gelenkschäden verstärkt.

Also werden Entzündungshemmer und Schmerzmittel verordnet, und zwar die sog. nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Dazu gehören alte Bekannte, wie Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin), Ibuprofen und Diclofenac (Voltaren), aber auch die sog. COX-2-Hemmer wie z. B. Etoricoxib.

Die ersten drei sind häufig für Magen-Darm-Schäden verantwortlich, da sie die Schleimhäute reizen – und zwar so stark, dass allein in den USA jährlich 16.500 Menschen aufgrund von Magenblutungen nach der langfristigen Einnahme von Acetylsalicylsäure Richtung Friedhof abtransportiert werden. Daher muss man gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln die sog. Magenschutzmedikamente nehmen.

Die Bezeichnung "Magenschutz" lässt nur Gutes vermuten, täuscht jedoch über Nebenwirkungen hinweg, die alles andere als harmlos sind. Hinter den Magenschutzmedikamenten verbergen sich die Protonenpumpenhemmer PPI, über die wir schon hier berichtet haben: PPI – Der Teufelskreis der Säureblocker

Also ging man gelegentlich dazu über, bei Arthroseschmerzen Paracetamol zu empfehlen. Das aber – so weiss man inzwischen – bringt in Sachen Schmerzlinderung nicht viel, schadet dafür langfristig der Leber.

Wie sieht es mit den COX-2-Hemmern aus? Die Magenverträglichkeit ist etwas besser, doch bringen sie stattdessen Herzinfarktund Schlaganfall in erreichbare Nähe, weshalb vor etlichen Jahren aufgrund einiger COX-2-bedingter Todesfälle gleich zwei COX-2-Hemmer vom Markt genommen werden mussten. Und so rät man bei manchen COX-2-Hemmern, gleichzeitig ASS zu nehmen, um das Infarkt- und Schlaganfallrisiko zu reduzieren – womit man aber wieder bei den Magenbeschwerden angelangt wäre.

Würde man übrigens mit Cortison kombinieren, dann verstärkt dieses das NSAR-Schadpotential für den Magen um das Neunfache.

Die beste Wirkung bei Arthrose sollen Diclofenac oder der COX-2-Hemmer Etoricoxib haben, doch raten alle Experten von einer dauerhaften Anwendung ab, zumal letzteres auch noch zu Depressionen, Ödemen und Bluthochdruck führen kann.

Hier werden also Mittel verordnet, die vordergründig zwar kurzfristig Beschwerden lindern können, langfristig aber zweifellos im GANZEN Körper zu NOCH mehr Krankheit und NOCH mehr Siechtum führen. Und hat man sich einmal in den medikamentösen Teufelskreis begeben, kommt man so schnell nicht wieder heraus. Regelmässige ärztliche Untersuchungen werden zur Pflichtübung. Blutwerte müssen ständig kontrolliert werden, um zu sehen, inwieweit die verordneten Medikamente schon zu Nebenwirkungen geführt haben.

Wer sich jetzt sagt, dann lieber schnellstmöglich ein künstliches Gelenk, kann Glück haben und alles geht gut. Doch nicht immer ist ein künstliches Gelenk die Garantie dafür, dass anschliessend alles bestens ist.

Am 27. September 2016 berichtete das Ärzteblatt von einer aktuellen Untersuchung der Universität Kopenhagen/Dänemark. Demnach litten 20 bis 30 Prozent der Patienten mit künstlichem Kniegelenk dauerhaft an Schmerzen. Nach Hüftgelenksoperationen sind es mindestens 10 Prozent.

Es handelt sich dabei nicht um den üblichen und kurzfristigen postoperativen Schmerz und auch nicht um die ursprünglichen Beschwerden. Die neuen Schmerzen sind vielmehr neuropathischer Natur und somit auf ein operationsbedingtes Nervenproblem zurückzuführen.

Jetzt können tatsächlich nur noch Schmerzmittel helfen. Oft reichen die üblichen COX-2-Hemmer und NSAR nicht mehr aus. Hochdosierte Kortikoide oder sogar Opioide werden verordnet.

 

Arthrose als Chance?

Alles in allem ist diese Situation für den Arthrose-Patienten somit mehr als unbefriedigend, um nicht zu sagen deprimierend. Starke Schmerzen, grosse Einschränkungen, permanente Arztbesuche und ständige Medikamenteneinnahme über viele Jahre hinweg (oder gar lebenslang) dämpfen die Lebensqualität beträchtlich. Der Patient fühlt sich hilflos und ohnmächtig.

Er wird im Glauben gelassen, selbst keinerlei Einfluss auf den Krankheitsverlauf zu haben. Das aber ist ein Irrglaube!

Arthrose kann von jedem Patienten persönlich und aus eigener Kraft positiv beeinflusst werden. Arthrose ist – wie jede Krankheit – ein willkommener Anlass, seinen bisherigen Lebensstil zu überdenken und diesen zu ändern.

 

Arthrose aus ganzheitlicher Sicht

Arthrose ist aus ganzheitlicher Sicht eine ernährungs- und lebensstilbedingte Zivilisationskrankheit, die infolge vieler verschiedener Faktoren eintritt. Bevorzugt im höheren Alter tritt sie deshalb auf, weil das Fass am Überlaufen ist. Das Fass – der Körper – hat viele Jahre versucht, eine falsche Ernährungs- und Lebensweise zu kompensieren. Irgendwann schafft der Organismus dies aber nicht mehr. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen: Das Fass läuft über und die Konsequenzen zeigen sich.

Schmerz und Krankheit brechen aus. Welche Krankheit letztendlich ausbricht – ob Diabetes, Krebs, Arteriosklerose oder eben Arthrose, das hängt von den jeweiligen Lebensumständen und tatsächlich auch von den Erbanlagen ab.

Wem eine körperliche Schwachstelle in den Gelenken vererbt wurde, der wird – sobald das Fass voll ist – Beschwerden in den Gelenken bemerken. Wer jedoch sein Leben im Griff hat, bewusst und gesund lebt, der wird – weil sein "Fass" gepflegt wird und daher sauber bleibt – von der vererbten Schwachstelle in den Gelenken nichts oder nicht so viel bemerken – auch nicht, wenn er gerade hundertfünf geworden ist.

 

Arthrose – Eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit

Wenn Arthrose eine ernährungs- und lebensstilbedingte Zivilisationskrankheit ist, dann ist das eine wundervolle Nachricht! Es bedeutet: Sie kann mit der richtigen Ernährung und Lebensweise aufgehalten oder sogar – je nach Stadium – symptomplos und damit schmerzfrei werden. Und genau das haben bereits viele hundert Menschen bewiesen, die sich mit den üblichen Worten "Das ist Verschleiss, da kann man nichts machen, damit müssen Sie sich abfinden" keinesfalls abgefunden haben.

Sie suchten weiter nach einer Lösung, wurden fündig und stellten schliesslich ihre Ernährung um. Das sind Menschen, die jahrelange Odysseen durch Arztpraxen hinter sich hatten, ohne Schmerzmittel nicht mehr leben konnten und im Teufelskreis der schweren Nebenwirkungen gefangen waren. Menschen, denen jede Hoffnung auf Besserung genommen war, die ihre Lebensfreude verloren hatten und nicht selten in tiefen Depressionen versanken. Diese Menschen nahmen ihr Leben in die eigenen Hände und änderten konsequent ihre Ernährungsweise. Was geschah?

 

Schmerzfreiheit bei Arthrose

Viele verspürten die erste Erleichterung nur eine Woche nach der Ernährungsumstellung. Nach drei bis sechs Wochen war der Schmerz bei den meisten deutlich geringer und nach drei Monaten war er verschwunden. In schwereren Fällen dauerte es sechs bis zwölf Monate, doch auch hier war der Schmerz schliesslich besiegt.

Diese Menschen brauchen keine Schmerzmittel mehr, sie spüren keinerlei Einschränkungen mehr im Alltag und die Sportskanonen unter ihnen laufen wieder ihren Halbmarathon als sei nichts gewesen, als habe es die Jahre voller Schmerz und Leid nicht gegeben.

 

"Wenn es so einfach wäre, dann hätte doch keiner mehr Arthrose"

sagen Sie jetzt. Das Arthrose-Ernährungsprogramm ist keineswegs einfach. Ein gesunder Lebensstil, der Arthrose vertreiben oder aufhalten kann, erfordert nicht nur die Begeisterung am Prinzip der Selbstheilung und den Wunsch nach Gesundheit, sondern auch Disziplin, einen starken Willen, Durchsetzungsvermögen, Flexibilität und Offenheit für Neues.

Wer alle diese Voraussetzungen mitbringt, kann es schaffen und nicht nur seine Arthrose besiegen, sondern viele andere Zivilisationskrankheiten ebenfalls. Die Ursache ist bekanntlich bei allen gleich: Eine ungesunde Lebensweise. Was bedeutet das konkret?

 

Ursache der Arthrose: Ein ungesunder Lebensstil

Die Arthrose entwickelt sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg als Folge einer Kombination aus den folgenden Faktoren:

  • Ungesunde Ernährung (zu viel tierisches Protein, ungesunde Fette, zu viele Getreideprodukte wie Back - und Nudelwaren aus glutenreichen Auszugsmehlen, stark verarbeitete Fertiggerichte mit synthetischen Lebensmittelzusätzen (Konservierungs- und Farbstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker etc.), die dazu führt, dass der Körper in ein Ungleichgewicht gerät und krank wird. Das Ungleichgewicht betrifft viele Ebenen im Körper, der Säure-Basen-Haushalt gehört vermutlich in jedem Fall dazu, was sich in einer latenten Übersäuerung des Organismus zeigt.

  • Mineralstoff- und Vitalstoffmangel

  • Koffein, Alkohol, Zucker und Tabak/Nikotin

  • Stress, Sorgen und Ängste

  • Bewegungsmangel oder Fehlbelastung

  • Gift- und Schlackenbelastung

Aus diesen Punkten ergibt sich bereits das ganzheitliche Basisprogramm bei Arthrose:

Ganzheitliche Therapie bei Arthrose

Das Basisprogramm bei Arthrose besteht aus den folgenden Massnahmen:
 

  1. Gesunde basenüberschüssige Ernährung. Die Ernährung bei Arthrose wird weiter unten erklärt.

  2. Genussgifte wie Alkohol und Zucker meiden.

  3. Rauchen Sie nicht: In einer Studie von 2006 an der Mayo Clinic stellte man fest, dass Männer mit Kniearthrose einen viel schnelleren Knorpelschwund erlebten, wenn sie rauchten als Patienten, die Nichtraucher waren. Auch litten die Raucher an viel stärkeren Arthroseschmerzen als die nichtrauchenden Arthrosepatienten.

  4. Vorhandene Mineralstoff- und Vitalstoffmängel beheben. Lassen Sie hierzu beim Heilpraktiker einen entsprechenden Check der wichtigsten Mineral- und Vitalstoffe anfertigen, zum Beispiel mit dem Oligoscan, auf meiner Webseite hier auch vorgestellt. Thema Photospektrometrie.

  5. Massnahmen zur Entgiftung und/oder Entsäuerung. Möglichkeiten hierzu zeige ich Ihnen gerne in meiner Praxis auf.

  6. Stress möglichst meiden, Entspannungsmethoden praktizieren, Adaptogene einnehmen. Zu den Adaptogenen (pflanzliche Mittel, die stressresistenter machen) 

  7. Mehr Bewegung in den Alltag einbauen (Walken, Yoga, Tai Chi u. a.), Fehlbelastungen aufheben (lassen), keine Schuhe mit Absätzen tragen

  8. Ergänzt wird das Basisprogramm mit weiteren Massnahmen, die konkret auf die Arthrose-Beschwerden abzielen. Sie wirken schmerzlindernd und/oder entzündungshemmend. Dazu gehören

  • manuelle Therapien wie Osteopressur nach Liebscher und Bracht zur Schmerzlinderung mit seinen wichtigen Anleitungen zu den Engpassehnungen 

  • gezielt ausgewählte Nahrungsergänzungen, z. B. Heilpflanzen, Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Antioxidantien, die wir hier vorstellen: Nahrungsergänzungsmittel bei Arthrose

Die Ernährung bei Arthrose

Eine spezielle Ernährung bei Arthrose gibt es nicht – so der Lieblingssatz fast eines jeden Schulmediziners.

Die Ernährung bei Arthrose ist auch wirklich nicht so speziell. Denn es ist annähernd dieselbe Ernährung, die aus ganzheitlicher Sicht auch bei allen anderen Krankheiten therapeutisch empfohlen wird und die – im Rahmen eines insgesamt gesunden Lebensstils – Krankheiten weitgehend vorbeugen kann.

Es handelt sich dabei um eine weitgehend pflanzliche, vollwertige und vitalstoffreiche Ernährung, die stets aus frischen, saisonalen Lebensmitteln selbst zubereitet wird und zu deren Erfolg bei Arthrose es sehr viele Erfahrungsberichte und auch verschiedene Studien gibt:

Aus dem Jahr 2015 liegt beispielsweise eine Studie der Michigan State University vor. Sechs Wochen lang assen die an Arthrose erkrankten Teilnehmer entweder ganz normal oder aber sie praktizierten eine vollwertige vegetarische Ernährung. Die vegetarischen Teilnehmer berichteten anschliessend von einer viel stärkeren Besserung der Beschwerden als die Kontrollgruppe, die weiterhin normal gegessen hatte.

Im Journal of the American College of Nutrition beschrieben Wissenschaftler im Jahr 2013 die Resultate ihrer Studie mit 180 Kniearthrose-Patienten. Darin zeigte sich, wie massiv eine ungesunde Lebensweise zu einer Arthrose-Entstehung beitragen kann:

Man beobachtete, dass die Arthrose-Patienten durchweg einen höheren BMI hatten (also eher übergewichtig waren) als die gesunde Kontrollgruppe, dass sie sich weniger bewegten, mehr Phosphate (Fertiggerichte, Softdrinks, Schmelzkäse etc.) und mehr Fett zu sich nahmen. Gleichzeitig verspeisten sie weniger Vitamin-C-reiche Lebensmittel und hatten niedrigere Vitamin-D-Spiegel. Ja, man konnte sogar konkret beobachten, dass die Arthrose umso wahrscheinlicher war, je niedriger die Vitamin-C- und Vitamin-D-Spiegel der Betroffenen waren.

Schon im Jahr 2001 hatten Ringertz et al. eine Ernährungsstudie durchgeführt und festgestellt, dass eine vegane und glutenfreie Ernährung bei einer entzündlichen Gelenkerkrankung ideal ist. Und Müller et al. stellten in einem Review im selben Jahr fest, dass Heilfasten gefolgt von einer vegetarischen Ernährung bei Arthritis sehr gut helfen könne.

 

 

Warum hilft diese Form der Ernährung so gut bei Arthrose?
 
  • Sie sorgt dafür, dass Sie Übergewicht automatisch abbauen und mit Leichtigkeit Ihr Idealgewicht erreichen. Übergewicht hingegen belastet die Gelenke, und Fettzellen produzieren permanent entzündungsfördernde Stoffe, die Ihre Gelenkschmerzen anheizen.

  • Sie liefert keine belastenden Bestandteile wie z. B. synthetische Zusatzstoffe, Zucker, Alkohol, Auszugsmehle, ungesunde Fette etc.

  • Sie liefert reichlich Vitalstoffe, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe etc.

  • Sie liefert herausragend viele entzündungshemmende und knorpelschützende Antioxidantien.

  • Sie fördert die Darmgesundheit – und nur mit einem gesunden Darm können Heilprozesse einsetzen.

  • Sie enthält kein Fleisch und keine anderen tierischen Lebensmittel, die u. a. mit ihrem hohen Eisen- und Zinkgehalt sowie mit der entzündungsfördernden Arachidonsäure die Arthrose fördern können.

  • Sie ist basenüberschüssig und wirkt daher der durch die übliche Ernährungs- und Lebensweise entstandenen Übersäuerung entgegen. Letztere stellt aus naturheilkundlicher Sicht eine wichtige Ursache der Arthrose dar.

Lebensmittel gegen Arthrose

Zu einzelnen pflanzlichen Lebensmitteln wurden inzwischen auch wissenschaftliche Untersuchungen zu deren Wirksamkeit bei Arthrose durchgeführt:

Brokkoli: Wenn Sie beispielsweise regelmässig Brokkoli und Brokkolisprossen essen, dann kommen Sie in den Genuss des enthaltenen Sulforaphans. Sulforaphan hat sich in verschiedenen Studien als sehr vorteilhaft bei Arthrose erwiesen. Es schützt den Knorpel vor weiteren Schäden und verlangsamt somit das Fortschreiten der Arthrose.

Granatapfelsaft: Auch sollten Sie regelmässig Granatapfelsaft trinken oder den Granatapfel essen. Er soll laut einer Studie – vermutlich aufgrund seiner antioxidativen Wirkung – bei Arthrose die Zerstörung des Knorpels verlangsamen können.

Knoblauch: Genauso hat Knoblauch einen schützenden Effekt auf die Gelenke. Sein Allicin (bzw. das daraus entstehende Diallyldisulfid) unterdrückt die Expression von bestimmten Enzymen in Knorpelzellen, die bei Arthrose zum Abbau des Knorpels führen – so eine Studie aus 2010, die im BMC Musculoskeletal Disorders veröffentlicht wurde.

Dies sind nur drei Beispiele. Wenn Sie sich nun aber vorstellen, dass natürlich auch viele andere wunderbare Lebensmittel, wie z. B. grüne Blattgemüse, Beeren, natürliche Gewürze ebenfalls arthrosefeindliche Wirkung haben und Sie ja jetzt NUR noch diese gesunden Lebensmittel verspeisen, dann wird klar, dass es Ihnen mit dieser Ernährung bald besser gehen MUSS.

Bisher assen Sie ein bisschen gesund, dann aber wieder viel Brot, Teigwaren, Fleisch, Wurst, Milchprodukte und auch Fertiggerichte, die all die positiven Wirkungen der wenigen gesunden Speisen im Keim erstickt hatten.

 

 

 

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